OBD-II-Schnittstelle
Definition
Die OBD-II-Schnittstelle ist die genormte 16-polige Diagnosebuchse unter dem Armaturenbrett, in den USA Pflicht seit dem Modelljahr 1996.
OBD steht für On-Board-Diagnose. Die OBD-II-Schnittstelle ist eine genormte 16-polige Buchse, über die man an die Diagnosedaten des Autos kommt. In den USA ist sie bei Pkw seit dem Modelljahr 1996 vorgeschrieben, in der EU wurde die entsprechende Pflicht einige Jahre später eingeführt.
Wofür sie da ist
Die Schnittstelle wurde für Abgasprüfungen eingeführt: Ein Diagnosegerät liest Fehlercodes und den Zustand abgasrelevanter Systeme. Heute sprechen Werkstätten und Händler darüber mit den Steuergeräten des Autos - um Fehler zu lesen und zu löschen, Tests zu starten und Software-Einstellungen zu ändern oder zu aktualisieren.
Wo sie beim Mercedes-Benz sitzt
Bei den meisten Modellen sitzt die Buchse auf der Fahrerseite unter dem Armaturenbrett, im Fußraum links von der Lenksäule. Bei manchen Autos liegt sie hinter einer kleinen Abdeckung. Die Betriebsanleitung zeigt die genaue Lage für Ihr Modell.
OBD-II und Steckmodule
Viele Softwaremodule, auch die Produkte von MWMods, werden über die OBD-II-Schnittstelle angeschlossen. Darüber kommuniziert das Modul über das Bordnetz mit den Steuergeräten und ändert Einstellungen wie Fahrzeughöhe, Speicher für das Fahrprogramm oder Freischaltungen - ohne Kabel zu trennen oder das Armaturenbrett zu zerlegen.
- Zündung - Module werden meist bei eingeschalteter Zündung und stehendem Motor angeschlossen, wie in der Produktanleitung beschrieben.
- Batterie - eine gesunde Batterie ist wichtig, weil ein Spannungseinbruch die Programmierung unterbrechen kann.
- Danach - die Änderung ist im Auto gespeichert, ein Programmiermodul wie das MWMods Gerät wird anschließend abgezogen.
- Kompatibilität - die Buchse ist überall gleich, die Software dahinter nicht. Das Modul muss deshalb zu Baureihencode und Modelljahr passen.